Garten Sch., Graz

Der Garten teilt sich durch die Geländestruktur in zwei Teilbereiche.
Die Einfahrt/ Hof und der Freibereich im sozusagen ersten Stock. Beide werden sehr stark durch die Böschungssteine beeinflusst.

Der Einfahrtsbereich wurde durch die Neustrukturierung in zwei Bereiche gegliedert – der vor der Garage und der vor dem Haus, dieser wurde in einen Art Hof umgewandelt. Durch die markante Unterscheidung von Asphalt und Platten bzw. Kiesfläche wurde dieser optisch getrennt. Vor die bestehende Mauer mit den Böschungssteinen wurde eine Natursteinmauer vorgesetzt und erhöht, was dem Ganzen eine klarere Linie verleiht. Der Hofcharakter wird durch Hochbeete betont. Diese befinden sich am Übergang von der mit Lärchenholz verkleideten Mauer zur Steinmauer. Sie sind im selben Konzept wie das Beet mit den Buchsschlangen bepflanzt und eine Kletterrose lockert die Strenge der vertikalen Mauern auf.

Der obere Gartenbereich wurde ebenfalls durch die Böschungssteine betont. Um diese in den Hintergrund treten zu lassen und kombiniert mit einem leicht erreichbaren Aufgang wurde auch hier eine Schalung mit Lärchenholzbretter eingesetzt. In schmalen Reihen ziehen sie sich über einen Teil der Tröge und wurden teilweise mit Gräsern bepflanzt. Mit Spanndrähten wurden zusätzlich Ranken wie die Alpenrebe hinaufgeleitet. Von oben legen sich Rosen über das Betongebilde. Mit der Zeit wird dieses damit immer mehr in den Hintergrund treten und die mittlerweile grau-silberne Lärchenholzschalung mit den Grautönen des Hauses zusammenwirken und das Orange in den Vordergrund rücken.
Die Mischung aus dezentem Grün in verschiedenen Blattformen und das bunte Farbenspiel markieren die unterschiedlichen Nutzflächen im Garten.